Gewinne:
- Kann die besonderen Anforderungen des Mühlenbaus einschätzen
- Stellt die Beziehung zwischen Bodenhöhen- und Lastentscheidungen und dem Prozess her
- Kennt die Folgen der Inkompatibilität von Bauprozessen
Das Mühlengebäude ist kein Lagerhaus. Der Prozess funktioniert mit vertikalem Fluss: Das Material wird durch die Schwerkraft nach oben transportiert und nach unten transportiert. Das Gebäude ist somit Teil des Prozesses selbst.
entscheidende Entscheidungen
- Anzahl der Etagen und Etagenhöhe: Plansichter-Aufhängungsraum, Zuführrohr über der Walze und Wartungszugang bestimmen dies.
- Brammenlast: Plansichter erzeugt dynamische Last; In die statische Berechnung sollten auch Vibrationen einbezogen werden.
- Säulenachsen: Das Maschinenlayout sollte entsprechend dem Maschinenlayout geplant werden, nicht anhand der Säulen.
- Einbauräume und Hebepunkte: Die Maschine wird sich eines Tages verändern.
- Belüftung und Trennung gegen Staubexplosionsgefahr.
Der Preis der Nichteinhaltung
Wird das Gebäude gebaut, bevor der Prozess geklärt ist, wird versucht, die Maschine später in das Gebäude einzubauen. In diesem Fall wird entweder die Kapazität reduziert oder der Wartungszugang geopfert. Beides ist ein bleibender Schaden.
Die Reihenfolge ist: Prozess → Flussdiagramm → Layout → Gebäude. Wenn das Gebäude zuerst gebaut wurde, wird der Prozess entsprechend diesem Gebäude neu gestaltet; Dies ist teurer als ein kompletter Entwurf.